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Wir verurteilen den Angriff auf alevitische Gräber auf dem Kieler Südfriedhof auf das Schärfste

Mit tiefer Betroffenheit und großer Empörung verurteilen wir den Farbanschlag auf die alevitischen Gräber auf dem Kieler Südfriedhof.

Friedhöfe sind Orte der Würde, der Erinnerung und des Gedenkens. Menschen besuchen sie – unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Kultur oder ihrer Herkunft –, um ihrer Verstorbenen zu gedenken und ihr Andenken zu bewahren. Angriffe auf solche Orte sind nicht nur Sachbeschädigungen, sondern zugleich Angriffe auf den gesellschaftlichen Frieden, das respektvolle Miteinander und die grundlegenden Werte unserer Gesellschaft.

Wir verurteilen diese abscheuliche Tat, die sich gegen die alevitischen Gräber richtet, auf das Schärfste. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Verantwortlichen schnellstmöglich zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. Es darf nicht zugelassen werden, dass von Hass, Diskriminierung und Intoleranz motivierte Angriffe dieser Art zur Normalität werden.

Wir rufen alle Teile der Gesellschaft dazu auf, unterschiedliche Glaubensrichtungen, Kulturen und Identitäten zu respektieren, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung und Intoleranz zu setzen.

Da sich solche Vorfälle nicht widerholen sollten, bekunden wir erneut unsere Solidarität mit den Alevitinnen und Aleviten in Kiel sowie mit der gesamten alevitischen Gemeinschaft. Den Betroffenen sprechen wir unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme aus.