Aufruf zu den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein am 06. Mai 2018
Karikatur 2 Am 6. Mai 2018 werden in Schleswig-Holstein neue Kommunal- und Kreisparlamente gewählt.

Nahezu 2,4 Millionen wahlberechtigte Bürger_innen können ihre Stimmen abgeben und damit direkt Einfluss auf das Leben in ihrem Wohnort nehmen.

Die Wähler_innen bestimmen mit ihren Stimmen, welche politische Parteien und welche Politiker_innen sich in den kommenden fünf Jahren für ihre Belange in ihren Gemeinden und Kreisen einsetzen werden.

Ausbildungsplätze für aktive Schüler_innen
OAAT2018_03 Am 26.04. luden die KAUSA Servicestelle Kiel u.a. Schüler_innen und Unternehmen zum jährlichen Ostufer Ausbildungs-Aktiv-Tag ein. Die Jugendlichen, die noch eine Ausbildung suchten, konnten auf der Messe ihr Können unter Beweis stellen und so noch einen begehrten Ausbildungs- oder Praktikumsplatz ergattern.

Für eine offene Gesellschaft - Aufstehen gegen Rassismus und Diskriminierung: Infoabend und Vernetzungsmöglichkeit für Region Eckernförde in der Bürgerbegegnungsstätte Eckernförde.
Eckernförde2 Die große Mehrheit in unserem Land lebt gerne in einer offenen demokratischen Gesellschaft.
Dies gerät viel zu oft in Vergessenheit in Zeiten von Fake News, erstarkendem Rechtspopulismus, geprägt von Hass und Hetzkommentaren im Netz sowie im Alltag.
Bettina Kruse lud drei Projekte ein die zum Mitmachen einladen. Sie sagt “ Auch in Eckernförde und Umgebung sind wir die Mehrheit und das sollten wir zeigen: ob im Kommunalwahlkampf, am Arbeitsplatz, im Freundes- und Bekanntenkreis und auf der Straße.“
Und genau diesem Thema widmet sich die Veranstaltung „Für eine offene Gesellschaft - Aufstehen gegen Rassismus und Diskriminierung“ Am Freitagabend den 20.April haben sich über 20 engagierte Menschen in Eckernförde getroffen um gemeinsam über das Thema Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zu diskutieren und sich auszutauschen. Den Anfang hat das Projekt DISSkriminierung gemacht. Aljoscha Tischkau von der Türkischen Gemeinde in Schleswig Holstein e.V. forderte die Beteiligten auf einen Perspektivwechsel zu wagen und sich darauf einzulassen in Gedanken und Reaktionen für Menschen mit Migrationshintergrund einzutauchen. Es ging auch gleich lebhaft los. „Also ich behandele eigentlich immer alle Menschen gleich“ kam es aus dem Publikum. „Und wenn ich in den Urlaub fahre, werde ich auch anders behandelt“. Fragen und Aussagen, die vermehrt auftreten, wenn man Menschen auf rassistische Diskriminierungserfahrungen aufmerksam macht.
In solchen Aussagen steckt häufig die Annahme, zu glauben, dass „wir“ alle gleich seien. Dahinter verbirgt sich die Frage, wer hier aus welcher Perspektive davon ausgeht, ob „wir doch alle gleich seinen“, wenn so viele Menschen eben zu oft eine gegenteilige Erfahrung der Andersartigkeit machen. „Wir sind doch alle gleich und das sehe ich auch so“ fragen wer spricht wie und aus welcher Perspektive und welche Bilder existieren über Gruppen und Menschen bringt weiße Menschen schnell in eine Verteidigungshaltung. Wir wollen mit einander Reden und nicht übereinander mussten sich die Teilnehmer sich immer wieder erinnern.
Definitionsmacht und Perspektivwechsel neu zu denken und sich auf ungewohnte Perspektiven einzulassen, erfordert Mut, Ambiguitäts-, Toleranz und den Willen eigne Muster zu überdenken.
Vielleicht konnte die Infoveranstaltung dazu beitragen und neue Kontakte und Netzwerke mit einander zu verknüpfen. Es folgten noch 2 weitere Projektvorstellungen und ein Markt der Möglichkeiten an dem sich die Beteiligten auch schon gleich zu möglichen Aktionen austauschten.
DISS-kriminierung
Das Projekt möchte einen Ort schaffen, an dem Jugendliche of Color und andere potentiell von Diskriminierung Betroffene Anerkennung erfahren und ernst genommen werden,
sowie Wissen über gesellschaftliche Prozesse von Ausgrenzung und Rassismus vermitteln.

TGS-H bei der Landesfeuer-wehrversammlung 2018
LFVersammlung2 Am 21.04.2018 kamen Delegierte aller Landkreise und Vertreter_innen von wichtigen Partnerorganisationen bei der Landesfeuerwehrversammlung im nordfriesischen Reußenköge zusammen. Auch die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein war als Kooperationspartnerin mit ihrem Landesvorsitzenden, Dr. Cebel Küçükkaraca, und dem Feuerwehrprojekt "Mehr WIR in der Wehr" vor Ort.

23 Nisan Internationales Kinderfest in Kiel
Kinderfest in Kiel 2018 3 Am 21. April fand in Kiel in der Hein-Dahlinger-Halle das Internationale Kinderfest zum 23 Nisan statt.

Die Zivilgesellschaft in der heutigen Türkei Herausforderungen, Allianzen und neue Wege
Auf dem Podium Am 12. April war die Heinrich-Böll-Stiftung zu Gast bei der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein. Bei der Veranstaltung ging es um Herausforderungen der Zivilgesellschaft in der heutigen Türkei. Der Vorsitzende Dr. Cebel Küçükkaraca begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erinnerte daran, wie wichtig eine unvoreingenommene Diskussion für ein freies zivilgesellschaftliches Engagement ist.

Wie kann ich meinen Betrieb am besten auf Google Maps bewerben?
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TGS-H und die Stadt Kiel zeigen Flagge gegen Rassismus
Flagge5 Am Samstag, den 24.03.2018, fanden sich in der Kieler Innenstadt zahlreiche Organisationen und ihre Vertreter_innen auf dem Asmus-Bremer-Platz zusammen. Auch die TGS-H beteiligte sich an der Aktion "Kiel zeigt Flagge gegen Rassismus".

Auftaktveranstaltung "DISSkriminierung" Perspektiven von Empowerment
Künstler Im Oktober 2017 wurde in der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. ein neues Projekt mit dem Namen „DISSkriminierung“ gestartet, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms Demokratie Leben gefördert wird.
Das Ziel dieser Arbeit ist, einen Ort bzw. eine Plattform zu schaffen, auf der von Diskriminierung Betroffene:
• Anerkennung erfahren und erleben, dass ihre Ausgrenzungserfahrungen ernst genommen und nicht negativ bewertet werden,
• sich Wissen über gesellschaftliche Prozesse von Ausgrenzung, Rassismus etc. sowie rechtliche Rahmenbedingungen aneignen können.
• konkrete Handlungsoptionen erarbeiten und erproben.
Zehn Jugendliche, die (potentiell) selbst von Diskriminierung betroffen sind werden bis zum Ende der Projektlaufzeit zu Multiplikator_innen ausgebildet, um landesweit weitere Workshops und Miniprojekte umzusetzen, an denen weitere Jugendliche teilnehmen.
Der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V., Herr Dr. Cebel Küçükkaraca, begrüßte die zahlreichen Anwesenden im Ratsitzungssaal des Rathauses Pinneberg und betonte: „Es ist unsere Pflicht, als demokratische Bürgerinnen und Bürger, gesellschaftliche Entwicklungen und Debatten mit einem wachsamen Auge zu verfolgen und sie kritisch zu hinterfragen. Nur so können wir Rassismus und Diskriminierungen aufdecken und Schritt für Schritt überwinden, um unsere friedliche, demokratische Gesellschaft zu bewahren.
„Leider kann man nicht sagen, dass es keinen Rassismus gäbe, aber es hilft uns, wenn wir ihn als das betrachten, was er ist: Ein soziales und politisches Problem, das wir lösen können und müssen. Genau an diesem Punkt setzt Ihre lobenswerte Kampagne an. Diversität – Inklusion – Selbstvertrauen – Selbstermächtigung. Das sind Ihre Stichworte.“ sagte die Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg, Urte Steinberg.
Die Landtagsabgeordnete Aminata Touré machte deutlich, „dass Rassismus kein individuelles Problem darstellt, und ermutigte Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, diese als solche zu benennen und darüber zu sprechen. Das stelle keine eigene Positionierung in einer Opferrolle dar, sondern sei ein Ausdruck von Menschen of Color, Kritik zu formulieren.“

Mehr WIR in der Wehr und Z:T auf der 1. Landes-Demokratiekonferenz SH
Landesdemokratiekonferenz1 Auf der 1. Landesdemokratiekonferenz Schleswig-Holstein, die durch das Landesdemokratiezentrum in Kiel ausgerichtet wurde, waren auch die schleswig-holsteinischen Akteur_innen aus dem Bundesprogramm Zusammenhalt durch Teilhabe vertreten, um gemeinsam die Arbeit in ihren jeweiligen Projekten vorzustellen.